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Obwohl Genoa teilweise als Ghost Town  bezeichnet wird, ist es keine. Auch heute leben  immer noch ca. 225 Menschen in dem kleinen Ort.  Ein kurzer Abstecher lohnt sich aber schon. Vor  allem, wenn man sowieso daran vorbei fährt. Sehr ghostig ging es also nicht zu, dafür bekommt man schon gleich zu Anfang schöne alte Häuser zu sehen. Genoa ist wohl die älteste Ansiedlung im ehemaligen Utah Territory & Carson  County. Nachdem am 2. März 1861 das Territory of Nevada ausgerufen wurde,  wechselte Genoa nach Nevada. Ausgesprochen wird der Ortsname allerdings nicht wie das italienische  Genua sondern: „Juh-No-Ah“. Der kleine Ort ist sicherlich kein “must see” aber wenn man sowieso entlang des HW 395 Richtung Reno fährt und noch etwas Zeit entbehren kann, ist der kleine Abstecher ganz nett. Neben hübschen alten Häusern kann man hier auch noch Mormon Station besichtigen. Hierbei handelt es sich um einen kleinen State Historic Park. Da ist der Name fast  länger als das Monument groß ist. Dieses ist umrandet von einer Palisadenmauer. Da der Eintritt frei ist,  kann man einen Blick hinein werfen. Im Inneren befindet sich ein kleines Museum, das bei meinem Besuch allerdings geschlossen war.  Ansonsten gibt es noch einen alten Schuppen mit einigen ebenso alten Gerätschaften und einem alten  Planwagen. Bei den Gebäuden schein es sich allesamt um Nachbauten zu handeln. Sehr viel mehr war  nicht zu sehen. Während meiner ½ Stündigen Stippvisite plaudertee ich etwas mit der Mitarbeiterin im  ortsansässigen Souvenirshop und hielt ein kleines Picknick ab. Für den recht gut besuchten historischen Saloon war es leider noch zu früh. Die Anfahrt: Genoa erreicht man ganz einfach über den Nevada-HW 395
Mormon-Station Tagesbericht Foto-Galerie