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13. Tag
Mittwoch, 18. Mai 2005
Page - Toadstool Hoodoos - Paria Movie Set- Lake Powell

Heute fuhren wir gleich zu Denny’s zum Frühstück. Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg zur Ranger-Station. Heute war es etwas leerer als gestern, trotzdem waren wieder mehr als 10 Personen anwesend, so dass wieder eine Verlosung stattfand.
Maya konnte die Spannung nicht mehr aushalten und ging gleich nach draußen. Ich hoffte auf unser Losglück. Und wir hatten Glück! Die letzten beiden Plätze gehörten uns. Jetzt mussten wir nur noch warten bis die Permits ausgestellt waren und uns die Ranger den Weg zur Wave anhand von Fotos erklärten.
Hier galt es gut aufzupassen, denn leider bekommt man keine Fotos zum mitnehmen. Nachdem wir für den morgigen Vormittag alle Unterlagen zusammen hatten, machten wir uns aus den Weg zu den Toadstool Hoodoos, diesen Trail hat uns die Rangerin besonders ans Herz gelegt.

 

In der Ranger-Station haben wir eine Karte von dem Trail mitbekommen. Die freundliche Rangerin gab uns noch den Tipp, am augenscheinlichen Ende des Trails doch noch weiter zu gehen, denn hier würden sich die schönsten Hoodos befinden. Mit diesen guten Informationen ausgestattet machten wir uns auf den Weg.
Der Trail ist nur 1,5 Meilen von der Rangerstation entfernt.
Vom Parkplatz aus geht man durch ein Gatter und folgt dann einfach dem Wash. Schon nach einem knappen Kilometer kann man die ersten Hoodoos sehen.

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Die erste Gruppe, die man schon von weitem sieht, ist rotbraun und steht vor einem Hintergrund von fast weißen Hügeln. Beim näheren Herangehen erfasst man erst die unterschiedlichen Steinformationen. Die Hoodoos unterscheiden sich nicht nur in ihrer Farbe, sondern auch sehr in ihrer Beschaffenheit.

 

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Plötzlich waren wir am Ende des Washes angelangt und wurden doch etwas unsicher, ob wir einfach über diese  fragielen Felsen in das Gebiet mit den Hoodoos vordringen durften. Schließlich wollten wir ja nichts zerstören.

 

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Wir schauten nochmals auf die Karte, waren uns aber nach einem Blick darauf doch ziemlich sicher, dass der Weg hier weiter führte.
Also kletterten wir über die kleine Anhöhe, schließlich war auf unserer Karte ja  auch eine kleine Kletterstelle eingezeichnet.

 

Hier oben angekommen, sahen wir lauter kleine Hoodoo-Familien.

 

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Wir waren jetzt schon mehr als eine halbe Stunde unterwegs und immer noch alleine in diesem Gebiet. Wir konnten kaum glauben, dass nicht mehr Menschen hierher unterwegs waren. Gleichzeitig waren wir aber auch froh, nach all den Menschenmassen mal ein Naturerlebnis alleine genießen zu können und so ließen wir uns Zeit und erkundeten ausführlich das Gelände

 

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Je weiter man in dieses Gebiet eindringt, umso schöner und ausgefallener werden die Hoodoos.
Ganz im letzten Winkel erstrahlen sie in einem wunderschönen Weiß mit einer braunen Kappe. Ich befand mich langsam in einem Fotografierrausch und hörte überhaupt nicht mehr auf den Auslöser meiner Kamera zu drücken.

 

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Inzwischen war es schon fast Mittag und es wurde immer heißer.
Da wir befürchteten, einen Sonnenbrand zu bekommen, machten wir uns langsam auf den Rückweg.

 

Da wir keinen Abgang im hinteren Teil des Trails fanden, spazierten wir lieber zurück. Das Risiko, aus einer dieser Senken nur mit Mühe wieder herauszukommen, war uns zu hoch.
Kurz bevor wir wieder den Wash erreichten, trafen wir doch noch ein paar Leute. Es handelte sich um zwei junge Deutsche, die froh waren uns zu sehen. Sie waren durch Zufall hierher gekommen und wussten nicht wo es weitergeht. Wir erzählten ihnen etwas von diesem Trail und von der weiteren Umgebung und machten uns dann auf den Rückweg. Wir wollten nur noch in den Schatten. Für den Moment hatten wir genug von der Sonne.

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Die Mittagspause wollten wir heute am Paria Movie Set verbringen, denn dies lag auf dem Weg zur Abzweigung zum Wire Pass. Nach dem Mittagessen wollten wir unbedingt noch die House Rock Valley Road bis zum Trailhead des Wire Passes fahren um die morgige Anfahrt zur Wave einschätzen zu können.
Die Abfahrt zum Wire Pass haben wir erst einmal nicht gefunden, dafür sind wir dann halt direkt zum Paria Movie Set gefahren und haben dort vor der tollen Kulisse (und damit meinen wir nicht etwa die drei Bretterbuden, sondern die bunten Felsen) gepicknickt.

 

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Während unseres Picknicks leistete uns eine kleine Maus Gesellschaft. Leider war sie so flink, dass wir sie nicht fotografieren oder filmen konnten.
Insgesamt verweilten wir hier eine gute Stunde. In dieser Zeit versuchten einige Autofahrer zu unserer Verwunderung, mit ihrem PKW hinter dem Movie-Set weiter zu fahren. Laut unserer Karte endet diese Straße in einem Wanderpfad. Nach kurzer Zeit tauchten die PKW’s wieder auf und traten den Rückweg an.
Wir fanden diesen Picknickplatz sehr schön. Schade nur, dass diese hässlichen Bretterbuden die Landschaft verschandeln.

 

Auf der Rückfahrt war uns dann auch schnell klar, wieso wir die Abfahrt zum Wire Pass nicht sehen konnten, denn ein Service- Fahrzeug, das die Leitplanken kontrollierte, stand genau davor. Da es immer noch früh am Tag war, fuhren wir die Strecke einmal ab und waren doch verwundert, wie viel Zeit wir für die 8 Meilen gebraucht haben.
Den Nachmittag verbrachten wir faulenzend am Pool bzw. beim Einkaufen, die Kühlbox war schon wieder mal leer.

 

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Zum Abendessen haben wir uns heute schlicht und ergreifend bei Burger King eingedeckt und sind zum Lake Powell gefahren, den Sonnenuntergang beobachten.


Gefahrene Meilen: 138

 

 

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