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5. Tag
Dienstag, 10. Mai 05
Death Valley NP - Golden Canyon - Devils Golfcours - Bad Water - Las Vegas


Auch heute wurden wir ohne Wecker rechtzeitig wach und nach einer Katzenwäsche und einem Becher Kaffee (zum Glück hatten wir einen Coffeemaker im Zimmer) waren wir auch schon unterwegs.
Leider hatten wir uns am Vorabend keine Gedanken darüber gemacht, wo man am besten den Sonnenaufgang fotografieren könnte, da Zabriskie Point ja leider immer noch gesperrt war. Wir fuhren trotzdem auf der 190 in Richtung Zabriskie Point und hofften auf eine gute Stelle. Leider fand die sich auf Anhieb nicht, so dass wir drehten und wieder zurück fuhren. Mitten auf der Strecke wurde dann die gegenüber liegende Felsformation wunderschön von der aufgehenden Sonne angestrahlt und wir beschlossen, gar nicht weiter zu suchen, da dieses Motiv doch schon sehr schön war. Außerdem war es sowieso leicht bewölkt und es konnte gut passieren, dass noch mehr Wolken aufziehen und es somit gar keinen weiteren Sonnenaufgang zu sehen gäbe.
Nachdem ich einige Fotos geschossen und Maya auch genug Material für ihren Film eingefangen hatte, fuhren wir erst einmal wieder zur Furnance Creek Ranch um hier frühstücken zu gehen. Für 11.00 $ gab es hier ein leckeres Frühstücksbuffet.

 

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Frisch gestärkt fuhren wir zum Golden Canyon. Der heutige versprach sehr heiß zu werden.
Auf dem Parkplatz zogen wir das erste Mal unsere Wanderschuhe an, packten unsere Rucksäcke und füllten die Wasserflaschen. So gerüstet machten uns auf den Weg zum Trail (vorher hatten wir uns bereits im Hotelzimmer mit Sonnenschutzcreme eingecremt). 
Mit uns war nur ein weiterer Deutscher, der sich mit einem fröhlichen „Guten Morgen“ outete, unterwegs, ansonsten war der Parkplatz noch leer.
Wir liefen recht entspannt in den 2 Meilen langen Canyon hinein. Es ist wirklich eine tolle Farbenpracht, die einem dort am frühen Morgen entgegen kommt. Die Felswände sehen nach jeder Biegung des Canyons anders aus und Wüstenblumen wachsen aus den Steinen heraus. Alles in allem eine schöne Idylle. Als ich nach ca. einem Kilometer ein tolles Motiv entdeckte und dies fotografieren wollte, musste ich zu meinem Entsetzen feststellen, dass ich zwar alle Objektive dabei hatte, meine Kamera aber leider immer noch im Auto lag. Was blieb mir also anderes übrig, als zurück zu laufen.

 

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Maya beschloss, langsam weiter in den Canyon zu laufen. Ich machte  mich also auf den Weg zurück zum Auto. Auf dem Hinweg war mir überhaupt nicht aufgefallen, wie weit wir doch schon in den Canyon hinein gegangen waren.
Der Rückweg dauerte auf jeden Fall länger als gedacht. Mittlerweile kamen mir auch schon weitere Besucher entgegen. Am Parkplatz angekommen, holte ich die Kamera aus dem Auto und lief gleich wieder in den  Canyon zurück.

 

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Maya traf ich erst wieder als sie schon auf dem Rückweg war von der Red Cathedral. Mein doppelter Weg hat doch mehr Zeit in Anspruch genommen als ich gedacht habe und das, obwohl ich auf dem Weg in den Canyon überhaupt nicht fotografiert hatte. Die Red Cathedral ist wirklich ein imposanter roter Felsen und schon der erste Blick verrät woher er seinen Namen hat. 

 

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Den Trail durch den Golden Canyon sollte entweder am frühen Morgen oder am Nachmittag gehen, wenn die Sonne schräg in den Canyon hinein fällt. Morgens hat es uns hier sehr gut gefallen, denn es war noch nicht viel los und die Temperatur war noch angenehm (so ca. 20-25 °C). Wahrscheinlich kann man sogar vor der Red Cathedral einen sehr schönen Sonnenaufgang erleben. Am frühen Morgen bleibt ein Teil von ihr im Schatten verborgen.
Nach jeder Wegbiegung sah das Gestein im Canyon anders aus und leuchtete mal goldgelb, rotbraun oder grünlich. Zum Fotografieren hat man morgens das bessere Licht auf dem Rückweg.

 

Nach diesem Trail fuhren wir weiter zum Devils Golf Cours.
Hierhin gelangt man über eine ca. 1 km lange Sandpiste auf dem Weg nach Badwater.  Die Salzkristalle sehen sehr bizarr und fragil aus. Um größere Zerstörung zu vermeiden, sollte man möglichst nicht im Salzfeld laufen.

Ach ja, Golf möchte man hier wirklich nicht spielen.

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Von Devils Golf Cours aus fuhren wir weiter nach Badwater, dem tiefsten Punkt in Nordamerika.

Hier sieht man ganz deutlich, dass nicht nur die Straße erneuert wurde. Der Parkplatz sowie der Einstieg zum tiefsten Punkt wurde total erneuert.
Da es langsam dem Mittag entgegen ging, merkte man hier in Badwater sehr deutlich, dass es heute ein sehr heißer Tag werden würde. Die Temperatur war jetzt schon bei 30 °C.

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Bevor wir in das Salzfeld hinein gingen, haben wir uns sicherheitshalber noch einmal mit eingecremt.
Nach einem kurzen Spaziergang über die Salzwüste verließen wir Badwater und  das Death Valley  in Richtung  Las Vegas.

Das Laufen über das Salzfeld verdreckt einem übrigens total die Schuhe und es ist wirklich nicht einfach, das Salz einigermaßen von den Schuhen zu bekommen. Also besser nicht mit Lieblingsschuhen über das Salz laufen *fg

 

Langsam aber sicher wurde uns die Fahrt  langweilig und das, obwohl die Wüste blühte.
 
Der Boden war bedeckt von gelben Wüstenblumen. Es dauerte allerdings noch recht lange, bis wir die Salzfelder aus den Augen verloren.







 

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In Shoshone (…das ist da, wo die Shoshonen wohnen :-)
tranken wir eine Tasse Kaffee und fuhren nach dieser kurzen Pause weiter zur nächsten, hoffentlich billigeren Tankstelle (direkt hinter dem Death Valley war der Sprit gleich 30 Cent teuerer).

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Da wir gut in der Zeit lagen, gönnten wir es uns, in Las Vegas erst einmal den gesamten Strip abzufahren. Wir hätten auch den schnelleren Weg über den Highway nehmen können, da unser Hotel, das Sahara, direkt am entgegen gesetzten Ende des Strips lag.

 

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Im Hotel angekommen, stellten wir unseren Wagen beim kostenlosen Self-Parking ab und gingen gleich an die Rezeption. Hier bekamen wir ohne langes Warten unser per Internet gebuchtes Zimmer. In den nächsten Tagen konnten wir immer wieder beobachten, dass fast ständig lange Menschenschlangen geduldig an der Rezeption auf die Zimmerzuweisung warteten.
Unser Zimmer lag im 6. Stock und hatte leider keinen Ausblick auf den Strip. Ansonsten war es groß genug, dass wir unsere Koffer (jede von uns beiden hatte 2 Koffer) offen im Zimmer liegen lassen konnten.
Kaum zu glauben, aber mittlerweile war es doch schon 17:00 Uhr und wir wollten doch noch vor dem Abendessen wenigstens das Hotel erkunden. Wie wir ja auch schon im Internet lesen konnten, steht am Anfang eines jeden Hotels immer das Casino mit den Spielautomaten. Im Sahara ist es natürlich auch nicht anders.

 

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Viel los war hier nicht und das Gedudel der Automaten ging uns jetzt schon gleich auf den Geist. Mitten zwischen den Spielautomaten standen hier die meist noch abgedeckten Blackjack- und Roulettetische. Im hinteren Teil des Casinos sahen wir die Pokertische. Hier herrschte schon reger Betrieb.
Eigentlich wollten wir im Caravanroom einen Kaffee trinken, aber es war uns hier zu düster und zu kalt. Eine Rolltreppenfahrt entfernt lag der Eingang zum Sahara-Buffet. Obwohl wir mittlerweile schon recht hungrig waren entschieden wir, erst noch auf unser Zimmer zu gehen um uns etwas Wärmeres anzuziehen. Die Temperatur hier lag höchstens bei 15 °C (wie überall in Las Vegas). Als wir dann eine Stunde später, so gegen 19:30 Uhr, wieder vor dem Buffet standen, hatte sich hier eine lange Schlange gebildet, in die wir uns erst einmal eingereiht haben. Es ging leider nur langsam voran und uns fiel auf, dass einige Personen Tickets in der Hand hielten. Auf eine Nachfrage, wo es denn die Tickets gebe, fanden wir heraus, dass wir in der falschen Schlange standen, nämlich zu der für die Show im Sahara. Der Eingang zur Show befindet sich direkt hinter dem Buffet. Nachdem dies geklärt war, traten wir sofort aus der Schlange. Eine freundliche Hotelmitarbeiterin erklärte uns, dass wir das Buffet auch per Kreditkarte am Automaten bezahlen könnten. Dies ließen wir uns nicht 2mal sagen. Nachdem wir den Bon vorzeigten wurden wir zu unserem Tisch geführt. Das Buffet im Sahara ist günstig und hat ein recht gutes Preis-Leistungsverhältnis ($ 9,90 + Tax). Für diesen Preis darf man natürlich keine Spitzenküche erwarten, aber es gibt hier schon ganz leckere Sachen. Mir persönlich hat das chinesische Essen, sowie die Auswahl an frischen Früchten und Kuchen gut geschmeckt. Stone Crabs gibt es für diesen Preis natürlich nicht. Aber wer bei dieser Auswahl nichts findet, ist selbst schuld.

 

Nach dem Abendessen machten wir noch einen Spaziergang um die Umgebung zu erkunden.
Leider ist das Sahara etwas weit ab vom Schuss und so liefen wir lediglich bis zum Circus Circus. Danach taten sich große Baulücken auf. Auf der anderen Seite gab es dann doch noch ein paar Geschäfte und da wir keine Lust auf das Gebimmel der Casinos hatten, versuchten wir eine Bar zu finden um den Abend mit einem Getränk abzuschließen. Leider war es gar nicht so einfach ein Lokal zu finden (wahrscheinlich müsste man dafür den Strip verlassen).
Schließlich fanden wir die „Peppermill“. Hier gibt es Cocktails und Musikvideos. Mehr haben wir für heute Abend nicht erwartet und so tranken wir hier ein bis zwei Cocktails (die Qualität ist allerdings nicht so berauschend) und sahen uns die Musikvideos an.

Um 23:00 Uhr schlurften wir zurück zum Hotel. 

Gefahrene Meilen: 187

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