Die Route - Nach Tagen aufgeteilt
13. Tag
Montag, 4. April 2022 - Puerto de Mogán
Autotour und Wanderung zum Roque Nublo
Heute geht es wandern!
Bisher waren die Wetterbedingungen nicht ideal, doch heute sollten sie deutlich besser sein. Daher machten wir uns gleich nach dem Frühstück auf den Weg in die Inselmitte. Bis zum Aussichtspunkt Mirador de Degollada de las Yeguas fuhren wir ohne anzuhalten.
Auf dem Weg dorthin überholten wir einige Rennradfahrerinnen und -fahrer. Manche von ihnen sahen ziemlich erschöpft aus, als sie am Aussichtspunkt ankamen.
Mirador de Degollada de las Yeguas
Hier lass ich einfach mal die Fotos sprechen.



Und weil es so schön war, gab es auch noch einen Blick zurück nach Maspalomas.
Die Wetterverhältnisse waren ein Traum, und wir saugten die Landschaft regelrecht in uns auf. Hätten wir auch nur ansatzweise geahnt, was uns noch bevorstand, wären wir wohl schon hier umgekehrt. Aber leider hatten wir unsere Glaskugel nicht dabei.
Dafür gibt es jetzt abschließend noch ein schönes Pano.
Ich habe es ja bereits angedeutet – leider blieb es auch heute nicht lange bei dem schönen Wetter.
Je höher wir kamen, desto schlechter wurde es, und es dauerte nicht lange, bis sogar Regen einsetzte.
Daher gibt es vom Wasserfall, der sich direkt an der Straße befindet, auch nur einen schnellen Schnappschuss. Und auch die Fernsicht ließ leider zu wünschen übrig.
Das Wetter schlägt hier anscheinend öfters schnell um. Mit dieser Tatsache mussten wir jetzt umgehen.
Als wir auf dem Wanderparkplatz ankamen überlegten wir daher kurz, ob wir überhaupt loslaufen wollten. Die Aussichten waren alles andere als rosig. Aber jetzt waren wir schon soweit gekommen. Umdrehen war irgendwie keine Option. Wir wollten es wenigstens Probieren.
Los geht‘s los zum
Roque Nublo
Die Wetterkapriolen während dieser Wanderung waren schon krass.
Anfangs hätten wir fast abgebrochen, da ein wirklich heftiger Wind tobte. Als wir bereits am Umkehren waren, kam uns eine Familie mit Kleinkind entgegen, die diese Wanderung trotz der widrigen Bedingungen wagte. Da wollten wir natürlich nicht kneifen – also nahmen wir unseren Mut zusammen und gingen doch weiter.
Während der Wanderung änderte sich das Wetter im Minutentakt. Lediglich der stürmische Wind ließ nach einer Weile etwas nach.
Der erste Blick auf den Wolkenfels war daher noch ausbaufähig.









Roque Nublo
Der Roque Nublo ist eines der bekanntesten Wahrzeichen von Gran Canaria. Der rund 80 Meter hohe Monolith entstand vor etwa 4,5 Millionen Jahren durch vulkanische Aktivität und gehört zu den eindrucksvollsten Naturformationen der Insel.
Für die Ureinwohner, die Guanchen, hatte dieser markante Felsen eine große spirituelle Bedeutung und diente vermutlich als Kultstätte.
Heute ist der Roque Nublo ein beliebtes Wanderziel. Von hier oben bietet sich ein spektakulärer Blick über die Insel – bei klarer Sicht sogar bis zum Teide auf Teneriffa.
Lange hielt das jedoch nicht an. Schon nach wenigen Minuten sah es wieder so aus wie auf dem folgenden Foto. Wir suchten uns daher erst einmal ein Plätzchen, um unser mitgebrachtes Picknick zu vertilgen und hofften, dass sich die Nebelschwaden für heute verziehen würden.
Lange hielt das jedoch nicht an. Schon nach wenigen Minuten sah es wieder so aus wie auf dem folgenden Foto.

Also suchten wir uns erst einmal ein Plätzchen, um unser mitgebrachtes Picknick zu genießen, und hofften, dass sich die Nebelschwaden für heute noch verziehen würden.
Da das Wetter einfach nicht besser werden wollte, machten wir uns schließlich wieder auf den Rückweg.
Beim ersten Blick zurück schien es fast so, als hätten sich die Nebelschwaden verzogen. Kurz überlegten wir, ob wir doch noch einmal umkehren sollten. Letztendlich entschieden wir uns dagegen – und das war auch gut so. Denn schon nach etwa 100 Metern konnten wir sehen, dass der Nebel am Gipfel wieder die Oberhand gewann.
Dafür wurde das Wetter, je weiter wir abstiegen, zunehmend besser. So genossen wir schließlich unseren Weg zurück zum Parkplatz.









Genau deshalb legten wir am Aussichtspunkt Mirador de Fataga noch einen kurzen Stopp ein. Der Blick von hier auf das malerisch in die beeindruckende Bergwelt eingebettete San Bartolomé de Tirajana war einfach wunderschön. ❤️
Bei der Durchfahrt gefiel uns San Bartolomé so gut, dass wir beschlossen gleich morgen noch einmal hierher zu kommen.
Auf der Rückfahrt legten wir nur noch einen kurzen Stopp mit Blick auf Fataga ein. Dieses Dorf wollten wir uns am nächsten Tag noch einmal in Ruhe genauer anschauen.
Schon aus der Ferne wirkte es ausgesprochen reizvoll.
Mit diesen Eindrücken im Gepäck fuhren wir zurück in unser Hotel in Puerto de Mogán, wo wir unsere müden Knochen erst am und später im Pool entspannten.

















