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Montjuic
Den letzten Tag unserer Reise verbrachten wir auf dem Montjuic.
Der 173 Meter hohe Montjuic ist der Hausberg der katalanischen Hauptstadt. Auf ihm wurde nicht nur die Weltausstellung 1929, sondern auch die Olympischen Sommerspiele 1992 ausgetragen. Aufgrund seiner vielseitigen Sehenswürdigkeiten ist er nicht nur ein Anziehungspunkt für die zahlreichen Touristen die Barcelona besuchen, sondern auch für die einheimische Bevölkerung.
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Am Tag unserer Besichtigung war der Himmel über Barcelona wieder einmal wolkenverhangen. Es sah nach Regen aus. Wir ließen uns davon aber nicht beeindrucken. Am Wetter kann man ja sowieso nichts ändern. Gestern hatten wir schon erfahren, dass heute die Busfahrer streiken würden. Wir machten uns deshalb recht früh auf den Weg, denn wir hatten nur noch bis ca. 16:00 Uhr Zeit für unsere Tour. So gegen 17:00 Uhr spätestens wollten wir auf dem Weg zu Flughafen sein.
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Wir starteten unsere Tour zum Montjuic von der Placa de Catalunya aus. Trotz Streik mussten wir nicht lange auf unseren Bus waren. Die Fahrt zum Gipfel (wenn man bei 173 Metern überhaupt von Gipfel sprechen kann) des Montjuic dauert längstens 15 Minuten. Wir fuhren am Palau Nacional (Museu Nacional d’Art de Catalunya) vorbei. Dieser Palast ist heute ein Museum und beherbergt die größte Sammlung katalanischer Kunst. Das Gebäude wurde 1929 im Rahmen der Weltausstellung erbaut. Oberhalb des Palastes beginnen die Sportanlagen für die Olympischen Sommerspiele 1992. Weiter oben am Weg befindet sich noch das Jan Miro Museum. Sollte mich mein Weg noch einmal nach Barcelona führen, werde ich dieses Museum mit Sicherheit besichtigen. Heute war für all diese Museen leider keine Zeit. Fotos gibt es leider auch keine, da wir ja nur im Bus vorbei gefahren sind. Schräg gegenüber dem Miro-Museum befindet sich der Einstieg zu einer der beiden Seilbahnen, die Barcelona überspannen. Mit dieser Seilbahn gelangt man bis zum Castell. Da wir auf dem Rückweg mit einer der beiden Seilbahnen fahren wollten, blieben wir jetzt im Bus und fuhren bis zum Castell.
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Die Bushaltestelle befindet sich nur wenige Meter vom Castell de Montjuic entfernt. Über eine kurze Brücke führte der Weg in den Innenhof des Castells. Wir waren erstaunt, dass wir hier keinen Eintritt zahlen mussten. Kostenpflichtig ist anscheinend lediglich das Museum im inneren der Festung. Da es sich hierbei um ein Militärmuseum handelt, waren wir nicht sehr interessiert. Wir zogen es vor, entlang der Festungsmauer zu laufen und die tolle Aussicht zu genießen.
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Da man hier am höchsten Punkt von Barcelona angelangt ist, hat man einen wirklich schönen Rundblick über die Stadt. Wir umrundeten deshalb auch einmal komplett die Festungsmauer. Besonders gut hat man den Hafen im Blick, da dieser genau am Fuße des Castells liegt. Nach einer guten Stunde waren wir einmal im Kreis gelaufen. Viel mehr gab es hier auch nicht zu sehen. Wir machten uns deshalb auf den Rückweg. Diesen wollten wir via Seilbahn bestreiten.
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Wir liefen zur Seilbahnstation. Hier mussten wir leider feststellen, dass uns diese Bahn, die direkt unterhalb des Castellos liegt, nicht in das Hafengebiet bringt, sondern lediglich auf Höhe des Miro-Museums. Nun, her wollten wir nicht hin. Wir entschieden uns also weiter nach unten, zur anderen Seilbahnstation zu laufen.
Zum Glück ging es ja bergab. Sogar die Sonne zeigte sich ab und an. Nach ein paar hundert Metern verließen wir die asphaltierte Straße und spazierten etwas am Rande eines kleinen Wäldchens. Hier war es sehr viel angenehmer zu laufen als direkt an der Straße. Leider endete der Weg schon nach kurzer Zeit an einer Baustelle. Dafür trafen wir auf den Placa de Sardana. Man erkennt den Platz an den in Stein gehauenen tanzenden Figuren. Den Tanz, den die Figuren darstellen - die Sardana - war während der Franco Diktatur verboten.
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Wir folgten der Straße weiter nach unten und kamen noch an einem botanischen Garten vorbei, den wir allerdings links liegen ließen. Langsam wurden wir unruhig, waren wir etwa schon an der Seilbahnstation vorbei gelaufen. Wir schienen schon ziemlich weit unten zu sein.
Aber wir täuschten uns. Nach ca. 500 Metern erreichten wir einen kleinen Park, an der Carretta del Miramar. Hier waren wir richtig. Nicht nur weil die Sonne hinter den Wolken hervor kam, sondern auch, weil von hier die Seilbahn in das Hafengebiet fährt.
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Nachdem ich von diesem idyllischen kleinen Park ein paar Fotos geschossen hatte, setzten wir uns in das wohl zur Seilbahn gehörende kleine Cafe. Hier gab es eine kleine Terrasse, von der aus man einen schönen Blick in den Hafen hatte. Wir gönnten uns erst einmal einen Cafe Leche und beglückwünschten uns, zu der guten Idee doch noch hier herauf gekommen zu sein…..und weil es so schön war, gab es zum Abschluss noch ein Eis auf die Hand
Mit dem Eis noch in der Hand schlenderten wir zum Kassenhäuschen für die Seilbahn. Als wir hörten, dass eine einfache Fahrt bereits 7,50 € kosten würde und noch dazu die mittlere Haltestelle im Hafengebiet geschlossen wäre und wir somit bis nach Barcelonetta hätten fahren müssen, entschieden wir uns, zu Fuß nach unten zu laufen. So weit war es ja nun auch nicht mehr. Außerdem schlängelte sich genau ab hier ein Weg nach unten.
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Nach einem gemütlichen Spaziergang kamen wir entspannt am Columbus-Denkmal an. Hier endete unser Ausflug zum Montjiuc.
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