11. Tag

Samstag, 2. April 2022 - Puerto de Mogán

Autotour nach Gáldar (Markttag) – Teror – mit einer Hochzeit

Ich glaube, heute haben wir die meisten Kilometer geschrubbt.
Und das alles nur, weil wir unbedingt noch einmal in den kleinen Laden im Markt von Gáldar wollten, um ein paar Fläschchen Propolis zu kaufen.

Als wir in Gáldar ankamen, staunten wir nicht schlecht.

In der sonst so beschaulichen Kleinstadt war heute richtig etwas los. Der Parkplatz, den wir beim letzten Mal angesteuert hatten, war – wie alle anderen auch – komplett belegt. Uns blieb nichts anderes übrig, als die Stadt zunächst wieder zu verlassen und außerhalb zu parken.

Als Erstes steuerten wir die Markthalle an. Doch dort mussten wir feststellen, dass „unser“ Stand heute nicht besetzt war. Eine Dame am Nachbarstand erklärte uns jedoch, dass sich der Stand heute auf dem Marktplatz befinde.

Diesen zu finden war nicht schwer – wir mussten einfach nur der Musik folgen.

Auf dem Markt war ordentlich etwas los, und unseren kleinen Ökostand fanden wir auch schnell. Doch leider hatte die nette Besitzerin diesmal kein Propolis dabei. Schade!

Schade war ebenfalls, dass wir für einen Snack an einen dieser Stände leider noch nicht hungrig genug waren.

Also beschlossen wir, schnell weiterzufahren.

Leider verließ uns auf dem Weg in die Berge wieder einmal unser Wetterglück. Bis wir in Teror ankamen, hatte sich der Himmel komplett zugezogen. Wie blöd!

Teror

Ehrlich gesagt mussten wir uns den Ort anfangs erst einmal schönreden.
Doch obwohl uns dieses kleine Bergdorf mit einem Regenschauer begrüßte, ließen wir uns die Laune nicht verderben und schlenderten ein wenig durch die recht leeren Straßen.

Dieser erste Eindruck war noch ausbaufähig.
Um es vorwegzunehmen: So richtig warm geworden sind wir mit diesem Ort nicht. Ein wenig Sonne und etwas mehr Grün hätten ihm sicherlich gutgetan. Vielleicht sorgen die Marktstände am Wochenende für eine andere, lebendigere Atmosphäre.

An diesem Tag wirkte der Ort mit seinem grauen, matschigen Himmel jedoch eher etwas trostlos.

Einen Lichtblick gab es allerdings!

 

Hier fanden wir schließlich etwas für die Seele.
Nach einem leckeren Stück Kuchen und einem kräftigen Kaffee sah die Welt gleich wieder viel freundlicher aus.

Nach unserem Kaffeeklatsch wurden wir von den Klängen der Samba-Trommeln zur Kirche gezogen. 🥁

Gerade ging hier eine schicke Hochzeit zu Ende.
Im Takt der Samba-Trommeln tanzten Braut und Bräutigam aus der Kirche. 🥁💃

Da hatte sich ja eine wahrlich illustre Gesellschaft versammelt!

Die geladene Gesellschaft war fast genauso geschniegelt wie die glänzenden Karossen vor der Kirche. Daher gibt es auch ein kleines Filmchen.

Mit den Samba-Klängen noch im Ohr schlenderten wir zurück zu unserem Auto und traten schließlich den Heimweg an.