Die Route - Nach Tagen aufgeteilt
2. Tag
Donnerstag, 24. März 2022 - Agaete
Autotour von Agaete nach Puntas Sardina – Cenobia de Valerón – Gáldar
Bei strahlenden Sonnenschein füuhrte uns unsere erste Autotour gen Norden zur
Punta Sardina
Obwohl wir heute Morgen wieder einmal sehr getrödelt hatten und erst gegen 10:30 Uhr an der Punta Sardena ankamen, war hier nichts los. Wir ließen daher einfach die schöne Landschaft und die farbenfrohen, interessanten Felsenhäuser auf uns wirken.





Dieser besonders hübsche Schnappschuss ist von Gabi.
Mir war die unterschiedliche Gesteinsfarbe gar nicht aufgefallen. Wie gut, dass es ihr aufgefallen ist.
Auf dem Weg zurück zum Auto entdeckten wir dann u.a. noch diese schöne Pflanze.
Noch hae ich nicht herausgefunden, um was es sich hierbei
handelt.
Wir setzten unsere Tour fort.
Als nächstes führte sie uns zum nicht weit fentfernten
Leuchtturm
Auf dem Weg zurück zum Auto entdeckten wir dann u.a. noch diese schöne Pflanze.
Noch hae ich nicht herausgefunden, um was es sich hierbei
handelt.
Wir setzten unsere Tour fort.
Als nächstes führte sie uns zum nicht weit fentfernten
Leuchtturm
Faro de Sardina
Dieser 1985 in Betrieb genommene 24 Meter hohe Leuchtturm ist wirklich eine Augenweide.
Mit seiner Fokushühe von 47 Metern über dem Merresspiegel ist das Lich über 20 Seemeilen weit zu sehen.
Leider war er nicht zu besichtigen, und außer etwas Brandung gab es hier auch nichts weiter zu entdecken. Nach ein paar Fotos machten wir uns deshalb bald wieder auf den Weg.
Bevor wir zu unserem nächsten Punkt kamen, brachte uns ein kleines Dreherchen auf den Friedhof von Gáldar.
Von hier aus konnten wir dann auch zum ersten Mal den Blick auf unsere liebste Einkaufsstadt genießen.
Von hier aus konnten wir dann auch zum ersten Mal den Blick auf unsere liebste Einkaufsstadt genießen.
Etwa 15 Minuten später ergatterten wir einen der wenigen Parkplätze an der
Cenobio de Valerón
Nachdem wir den Eintritt von 3 € pro Person bezahlt hatten, stand unserem Besuch der Getreidespeicher nichts mehr im Wege. Doch zunächst genossen wir noch eine Weile die schöne Aussicht, bevor wir weitergingen.
Bei den Cenobio de Valerón handelt es sich um einenbeeindruckenden gemeinschaftlicher Getreidespeicher den die Ureinwohner von Gran Canaria angelegt haben. Die archäologische Stätte liegt an einem hohen Hang des Berges Montaña del Gallego und wurde vor über 800 Jahren als Getreidespeicher angelegt.
Für uns bedeutete dies: Von nun an geht es bergauf.
Unter Nutzung der geologischen Gegebenheiten des Vulkankegels gruben die Urkanarier mit Steinhacken mehr als 350 Höhlungen in den Felshang, die zur Aufbewahrung von Getreide und anderen Lebensmitteln genutzt wurden.
Dank seiner strategischen Lage bildete der Speicher natürliche Festung in der beinahe senkrechten Steilwand des Berges, die von außen nahezu unsichtbar war.







Hier ein Beispiel, wie die Speicher und wohl teilweise auch Behausungen der Wächter von außen getarnt waren.
Sein Name, „Cenobio“, beruht auf einer Fehlinterpretation. Man glaubte, dass die Kammern zu einer Arrt Kloster gehörten, in das sich die jungen Frauen des Adels bis zu ihrer Heirat zurückzogen, wobei sie von den Harimaguadas (ehem. Priesterinnen) mit bedeutendem sozialem und religiösem Status versorgt wurden. Heute weiß man, dass diese Interpretation nicht richtig ist. (Quelle: GranCanaria..com)
Für uns war der Besuch der Speicherhöhlen in der imposanten Schluchtlandschaft unvergessliches Erlebnis. Der ausgeschilderte Rundgang ist mit Tafeln, Modellen und Reproduktionen ausgestattet, die interessante Informationen über das aborigine Volk vermitteln.
Besuchszeiten
Dienstag bis Sonntag 10 – 17 Uhr
Das Museum ist montags sowie am 1., 5. und 6. Januar, 1. Mai und 24., 25. und 31. Dezember geschlossen.
Eintritt
Allgemeiner Tarif: 3 €. Die Eintrittskarte bietet 1 Jahr Zutritt zur Anlage.
Reduzierter Tarif: 2 €. Schulgruppen (außer Gemeindeschulen) oder Gruppen über 10 Personen mit Voranmeldung, Kinder und Jugendliche von 10 – 14 Jahren, Studenten mit Ausweis und Senioren über 65 Jahre
Eintritt frei: Schulgruppen der Gemeinde mit Voranmeldung, Reiseführer und Lehrer in Begleitung von Gruppen, Kinder unter 10 Jahre.
Für reduzierten Tarif ist die Vorlage einer Berechtigung erforderlich.
Geführte Rundgänge, Aktivitäten und Workshops für Schulgruppen und Gruppen ab 10 Personen.
Combo 5 €: Cenobio de Valerón + Maipés de Agaete.
Combo 10 €: Cenobio de Valerón + Maipés de Agaete + Necrópolis de Arteara + Cañada de Los Gatos.
Für geführte Rundgänge wird um Voranmeldung gebeten, Tel. 618 607 896
Stand: 10/2022
Adresse: Cuesta de Silva s/n
Gemeinde: Santa María de Guía
Telefon: (+34) 618 607 896
E-mail: museosyarqueologia@arqueocanaria.com
Web: www.cenobiodevaleron.com
Langsam traten wir den Rückweg an. Da wir inzwischen hungrig waren, nutzten wir die Gelegenheit, endlich die Stadt zu besuchen, die sich so malerisch um den Felsen windet.
Galdar
Wie vermutet, war es gar nicht so einfach, einen Parkplatz zu finden. Also steuerte ich direkt einen öffentlichen Parkplatz an – lieber ein paar Euro bezahlen als später einen Strafzettel am Auto vorzufinden.
Nach einigem Umherfahren hatten wir schließlich Glück: Es gab tatsächlich noch freie Plätze. Nachdem wir geparkt hatten, wollten wir den Münzautomaten füttern. Doch egal, was wir drückten – unser Geld wollte er einfach nicht annehmen. Zum Glück kam uns eine Frau zu Hilfe und erklärte uns lächelnd, dass die nächsten Stunden über die Mittagszeit kostenlos seien. Erst ab 16:00 Uhr müsse man wieder zahlen. Wie praktisch! Wir bedankten uns herzlich und machten uns gut gelaunt auf den Weg, dieses kleine Städtchen zu erkunden.
Zunächst legten wir jedoch einen kurzen Stopp in einer kleinen Bodega ein und gönnten uns einen Mittagsimbiss.
Danach schlenderten wir zur schönen Plaza de Santiago, die direkt vor der Kirche Parroquia de Santiago Apóstol liegt. Wie schon in anderen Städten fiel mir auch hier sofort wieder auf, wie sauber und gepflegt alles war. Die Plätze, die Häuser und selbst die kleinen Gassen wirkten liebevoll hergerichtet. Kein Wunder, dass wir uns hier auf Anhieb wohlfühlten.






Wie man auf den Fotos gut sehen kann, laden auch die umliegenden Straßen mit ihren Häusern in leuchtenden Farben geradezu dazu ein, gemütlich hindurchzuschlendern. 🌞🏘️
In der Touristeninformation schauen wir uns den ältesten Dachenbaum der Insel an.
Dieser arme Baum steht hier inmitten eines viel zu kleinen Innenhofs.
1718 hatte man wohl nicht geahnt, dass dieses damals wohl so kleine Bäumchen mal zu so einem stolzen Baum heranwachsen würde. Zum Glück hatte er wenigstens nach oben Luft zum atmen.
Außerdem kann man in der Touristeninformaton auch die Decke des hiesigen Theaters bewundern.
Die Decke des Theaters in Gáldar ist ein echter Blickfang und gehört zu den schönsten Details des historischen Gebäudes. Sie ist reich verziert und mit kunstvollen Malereien geschmückt, die dem Saal eine elegante und zugleich festliche Atmosphäre verleihen. Besonders auffällig sind die farbenfrohen Ornamente und dekorativen Elemente, die typisch für Theater aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert sind.
Anschließend schlenderten wir noch ein wenig durch die Straßen. Doch zur Siesta-Zeit wirkte die Stadt fast wie ausgestorben, und auch die Markthalle hatte längst geschlossen.
Einkaufsstraße
Eingang Markthalle
Da wir ohnehin nicht in Einkaufslaune waren, beschlossen wir, zurück nach Agaete zu fahren – schließlich wollten wir dort noch ein wenig wandern.
Gegen 16:00 Uhr trafen wir in unserem Hotel ein. Dort wechselten wir aber lediglich die Klamotten.
Wir wollten heute einen Wanderweg über den Felsen der Stadt erkunden. Wir starteten wie gewohnt an unserem Serpentinen-Weg.
Den Weg haben sie wirklich sehr schön angelegt.
Da wir heute etwas früher unterwegs waren als gestern, konnten wir die Mittagsblumen in ihrer vollen Pracht bewundern.
Schon bei den Salinen änderte sich unsere Wegführung. Heute wollten wir ja nicht an den Hafen, sondern den Hafen von oben bestaunen. Leider war es gar nicht so einfach den Anfang des Wanderweges zu finden. Diese Erfahrung hatte ich in Spanien ja schon öfters gemacht. Wir ließen uns aber nicht aus der Ruhe bringen und suchten uns ein Weg nach oben. Anfangs führte uns der Weg durch ein verlassenes Feriencamp. Keine Ahnung, ob es im Sommer wieder in Betrieb genommen werden würde. Dahinter schlengelte sich ein Weg nach oben. Ob es der richtige weg war? Keine Ahnung! Für Gabi führte der Weg zu nahe an den Klippen entlang. Daher gibt es nur wenige Fotos.
Für uns endete der Weg schließlich an einer stark befahrenen Straße. Zu unserer Überraschung stand dort sogar ein Schild, das zeigte, dass der Weg noch eine ganze Weile entlang dieser Straße weitergeführt hätte. Doch der schmale Streifen hinter der Leitplanke war ziemlich steil, und außerdem war es alles andere als angenehm, dort entlangzulaufen. Also beschlossen wir, umzudrehen – was sich im Nachhinein sogar als Glücksfall herausstellte, denn so entdeckten wir einen Teil des eigentlichen Rückwegs.
Auf dem Rückweg gönnten wir uns noch ein leckeres Eis und ließen den Tag schließlich mit einer kleinen Runde im Pool entspannt ausklingen. 🍦🏊♀️




