15. Tag

Mittwoch, 6. April 2022 - Puerto de Mogán

Autotour nach San Bartolomé de Tirajana und Fataga

Unser erster Weg heute führte uns erneut zum 

Mirador de Degollada de las Yeguas

Der Blick von diesem Aussichtspunkt ist in alle Richtungen einfach einmalig. Deshalb wollten wir hier unbedingt noch einmal anhalten. Schaut selbst – der Weg hat sich mehr als gelohnt!

Mirador de la Degollada de las Yeguas,
Mirador de la Degollada de las Yeguas,
Mirador de la Degollada de las Yeguas,

Fataga ließen wir erst einmal links liegen. Hier wollten wir auf dem Rückweg vorbei fahren. Jetzt führte uns unser Weg erst einmal nach

San Bartolomé de Tirajana

Wie schon vorgestern bei der Durchfahrt gefiel uns diese kleine Ortschaft auf Anhieb. Also suchten wir uns zunächst einen Parkplatz und ließen anschließend bei einem Cortado ganz entspannt die Atmosphäre auf uns wirken.

Unsere ersten Eindrücke:

Da es gerade anfing, sich einzutrüben, und der Tag ja noch jung war, suchten wir nach etwas, das wir uns anschauen konnten. In einer kleinen Nebenstraße wurden wir schließlich fündig – hier versteckte sich ein kleines Heimatmuseum.

Museo Etnográfico Casa Yánez

Wir mögen solche kleinen Museen. Deshalb SORRY aber jetzt folgt eine Fotoflut 😅

Kaum zu glauben, aber auf Gran Canaria gibt es tatsächlich einen Jakobsweg.

Wie kam es dazu? Ganz einfach: Papst Paul VI. verlieh im Jahr 1975 der Kirche Santiago de los Caballeros in Gáldar das Privileg, in sogenannten Heiligen Jakobusjahren (wenn der 25. Juli auf einen Sonntag fällt) einen vollkommenen Ablass zu gewähren.

Die Route führt von Maspalomas im Süden bis nach Gáldar im Norden und verbindet historische Pilgertraditionen mit alten Wegen über die Insel.

Wie es aussah, befanden wir uns plötzlich mittendrin.

Jakobsweg

Daher beschlossen wir, vor unserer Weiterfahrt wenigstens einmal die 

Iglesia de San Bartolomé de Tirajana (Tunte)

zu besichtigen. 

Auffällig ist vor allem ihre eher schlichte, kanarisch-traditionelle Architektur, die sich harmonisch in das ruhige Dorfbild einfügt. Im Inneren findet man eine klassische Aufteilung mit mehreren Altären sowie religiösen Kunstwerken, die die lange Geschichte des Ortes widerspiegeln.

Die Kirche ist dem Heiligen Bartholomäus gewidmet und spielt bis heute eine wichtige Rolle im Gemeindeleben. Besonders zu Festzeiten wird sie zum Mittelpunkt religiöser Feierlichkeiten.

So langsam wurde es Zeit sich unserem nächsten Ziel für heute zu nähern.

Die Fahrt nach Fataga führte uns erneut durch die faszinierende Bergwelt Gran Canarias. Immer wieder konnten wir nicht anders, als anzuhalten, um diese herrlichen Eindrücke festzuhalten. Als erstes stoppten wir daher erneut am Aussichtspunkt

Mirador Las Tirajanas (Cruz Grande)

Das war schon ein Aussichtspunkt der Extraklasse, doch von der Hinfahrt wussten wir, dass sich auch der weitere Weg absolut sehen lassen konnte. Besonders fasziniert hatten uns dabei die vielen riesigen Agaven entlang der Strecke.

Fataga

erreichten wir gegen 14:00 Uhr.

Laut Reiseführer gilt Fataga als eines der schönsten und ursprünglichsten Dörfer im Süden von Gran Canaria und liegt malerisch im sogenannten „Tal der tausend Palmen“ (Valle de las Mil Palmeras).

Unser erster Eindruck: „Sieht schon ganz süß aus. Alles so aufgeräumt.“

Irgendwie wirkte es aber auch ein wenig seltsam, denn außer uns war weit und breit keine Menschenseele unterwegs. Die wenigen Touristen schienen sich eher rund um den Ortskern aufzuhalten. Viele Häuser trugen deutsche Namen, was auf Ferienunterkünfte schließen ließ. Vielleicht wirkte es deshalb hier etwas ausgestorben.

Uns hat es gut gefallen, durch dieses kleine Dorf zu schlendern. Leider entdeckten wir nur ein Restaurant und ein Geschäft.

Ein wenig mehr Auswahl hätte dem Ort sicherlich noch gutgetan und für etwas mehr Leben gesorgt.

So verweilten wir nach unserem Bummel nur kurz für einen Kaffee. 
Wieder zurück auf der Landstraße stoppten wir schon recht bald an einer Aloe-Vera-Farm.

Dort bummelten wir etwas durch den Laden. Da gerade eine Busladung Touristen angekommen war, blieben wir ungestört.

Da wir nichts kaufen wollten, fuhren wir recht schnell weiter.

Wieder zurück im Hotel machten wir uns so langsam ans packen, denn morgen würden wir abfliegen. Nachdem dies erledigt war, spazierten wir für einen Sundowner hinunter in den Hafen. 

Anschließend gönnten wir uns ein letztes leckeres Abendessen im Restaurant der Fischereikooperative direkt hier im Hafengebiet.

Seht selbst – dieser Fisch bildete den perfekten kulinarischen Abschluss unserer Reise.