Die Route - Nach Tagen aufgeteilt
Fakten
Gran Canaria im Frühling 2022
23. März bis 6. April 2022
Die Route
Vom Flughafen bei der Inselhauptstadt führte uns unser Weg zunächst in unser erstes Hotel im Norden von Gran Canaria.
In Agaete verbrachten wir acht Nächte.
Von hier aus erkundeten wir vor allem den Norden der Insel. Wir streiften durch Städte wie Gáldar und Moya, wanderten durch den Lorbeerwald und besuchten Bergdörfer wie Artenara, wo uns besonders die Höhlenwohnungen und die umwerfende Aussicht beeindruckten. Außerdem führte uns unser Weg bis zum Jardín Botánico Canario und in die Inselhauptstadt. Bei einer weiteren Tour kamen wir sogarbis nach Agüimes und noch etwas weiter.
Die nächsten acht Nächte verbrachten wir etwas weiter südlich, aber immer noch im Westen der Insel, in Puerto de Mogán.
Von hier aus zog es uns erneut in die Berge, unter anderem bis nach Teror, aber auch in den Süden nach Maspalomas mit seinen beeindruckenden Sanddünen. Schließlich wagten wir sogar die Besteigung des Roque Nublo und spazierten durch die Bergdörfer San Bartolomé de Tirajana und Fataga.
Unsere Routenführung war dabei oft von Straßensperrungen und dem Wetter bestimmt – eine klare Logik lässt sich darin nicht immer erkennen. Die genauen Strecken könnt ihr den jeweiligen Tagesberichten entnehmen.
Unsere Unterkünfte
Agaete
Hotel & Spa Cordial Roca Negra
Schöne Hotelanlage am Rand von Agaete. Gebucht hatten wir ein Doppelzimmer mit Balkon und Halbpension.
Der Balkon war großzügig, möbliert und bot einen schönen Meerblick. Unser Zimmer war ebenfalls recht groß und zweckmäßig eingerichtet. Allerdings mussten wir für den Meerblick vor Ort noch einmal extra zahlen – andernfalls hätten wir acht Tage lang auf eine Wand geschaut. Das empfanden wir schon als etwas ärgerlich.
Auch der Zusatz „& Spa“ im Hotelnamen ist eher mit Vorsicht zu genießen. Selbst für die Nutzung der Sauna waren zusätzliche Kosten fällig, und nicht einmal eine Liege war inklusive. Von einem echten Wellnessbereich konnte hier leider keine Rede sein.
Besonders positiv hervorzuheben ist die schöne Poolanlage. Leider war es während unseres Aufenthalts sehr windig, sodass wir sie nur einmal nutzen konnten.
Noch ein kleines Plus: Das Hotel verfügt über eine Dachterrasse mit Bar. Von hier aus kann man sehr schön den Sonnenuntergang genießen.
Zur Verpflegung: Das Frühstücksbuffet war abwechslungsreich, und auch das Abendessen konnte sich sehen lassen – vor allem die kalten Vorspeisen haben überzeugt.
Fazit: Insgesamt ein schönes Hotel und ein guter Ausgangspunkt, mit kleinen Abstrichen im Spa-Bereich.
Puerto de Mogán
Hotel Cordial Mogán Playa
Auch hier hatten wir ein Doppelzimmer mit Balkon und Halbpension gebucht.
Erneut mussten wir etwas „kämpfen“, um ein Zimmer mit halbwegs ansprechender Aussicht zu bekommen. Am Ende hatten wir zwar keinen Meerblick, dafür aber einen schönen Blick in den Garten statt in den Hinterhof – und das immerhin ohne Aufpreis.
Das Zimmer war ansprechend und zweckmäßig eingerichtet, der Balkon ebenfalls möbliert. Die Poolanlage war großzügig gestaltet und sehr gepflegt, mit ausreichend Liegen und Sonnenschirmen.
Zur Verpflegung: Sowohl das Frühstücks- als auch das Abendbuffet ließen keine Wünsche offen. Hier stimmte das Gesamtpaket.
Fazit: Ein sehr angenehmes Hotel, in dem wir unseren Aufenthalt rundum genießen konnten.
Das Wetter
Das Wetter ist ja immer so eine Sache – und wir haben in dieser Zeit so ziemlich alles erlebt.
Während der ersten Woche im Norden war es oft recht windig und insgesamt einige Grad kälter als erwartet. Immerhin blieb es meist trocken, sodass wir unsere geplanten Ausflüge trotzdem umsetzen konnten – wenn auch nicht immer an den ursprünglich vorgesehenen Tagen.
Im Südwesten wurde es dann deutlich wärmer, sodass wir uns auch das eine oder andere Mal ganz entspannt am Pool wiederfanden. Genau dieses Wetter hätten wir uns eigentlich für die gesamte Reise gewünscht. 🌞
Flora und Fauna
Um es kurz zu machen: Viele Tiere sind uns nicht begegnet – das hatten wir allerdings auch nicht erwartet. Die wahren Highlights der Insel liegen ohnehin in ihrer beeindruckenden Landschaft.
Besonders begeistert haben uns die Bergwelt rund um den Roque Nublo, der kleine Lorbeerwald sowie die mächtigen Sanddünen von Maspalomas.
Auch Pflanzenliebhaber kommen auf ihre Kosten: Wunderschöne Kakteen, Palmen und viele andere Gewächse konnten wir im Kaktusgarten und in den botanischen Gärten bewundern. 🌵🌴
Unser Mietwagen
Ein Opel Astra mit Automatik Getriebe hat uns zuverlässig von A nach B gebracht.
Fazit
Insgesamt hat uns unser Aufenthalt auf Gran Canaria gut gefallen. Mit etwas besserem Wetter hätte er uns wahrscheinlich sogar noch mehr begeistert.
Letztendlich ist das aber Meckern auf hohem Niveau.
Für Gabi war es die erste der Kanarischen Inseln, für mich bereits die vierte – nach Lanzarote, Fuerteventura und Teneriffa. Mir haben die anderen Inseln zwar insgesamt etwas besser gefallen, was sicherlich auch am durchweg besseren Wetter lag. Außerdem sind sie auf ihre eigene Art vielleicht noch ein wenig spektakulärer.
Gran Canaria hat uns dennoch überzeugt – Gabi war begeistert, und ich letztendlich auch. 😊🌴
