Die Route - Nach Tagen aufgeteilt
8. Tag
Dienstag, 7. Mai 2025 - Punta Umbria
Anfangs zur falschen Zeit – aber später dann genau am richtigen Ort!
Letztendlich mussten wir leider feststellen, dass wir nicht nur zur falschen Uhrzeit, sondern sogar zur falschen Jahreszeit hier waren. Die meisten Wege waren gesperrt, und so blieben uns nur ein paar Spazierwege über einige Boardwalks, die wir natürlich trotzdem in Angriff nahmen. Letztendlich haben wir außer Steppe und einer einzigen Blauelster kein weiteres Tier gesehen. Seht selbst:













Abschließend noch ein paar Infos zum
Nationalpark Coto de Doñana
Der Nationalpark Doñana gehört zu den bedeutendsten Feuchtgebieten Europas. Auf rund 54.250 Hektar treffen ganz unterschiedliche Landschaften aufeinander: weitläufige Marschflächen, Lagunen, Dünen, Pinienwälder, Buschland und die Küste des Atlantiks.
Besonders bekannt ist Doñana für seine große Vogelvielfalt. Mehr als 400 Vogelarten wurden hier nachgewiesen, darunter zahlreiche Zugvögel, die auf ihrem Weg zwischen Europa und Afrika hier Rast machen. Auch seltene Tiere wie der Iberische Luchs und der Spanische Kaiseradler sind hier heimisch.
Der Nationalpark wurde 1969 gegründet und gehört seit 1994 zum UNESCO-Welterbe. Außerdem ist Doñana unter anderem als Biosphärenreservat und Ramsar-Gebiet geschützt.
Und genau deshalb hatten wir uns eigentlich einiges von unserem Besuch versprochen … 😉
Nach einem kleinen Mittagssnack im Besuchszentrum beendeten wir unseren Besuch im Nationalpark und machten uns auf die Suche nach einem schönen Strand, für den diese Gegend ebenfalls bekannt ist.
Den Strand zu finden, war allerdings gar nicht so einfach, denn in der Vorsaison standen kaum PKW auf dem Parkplatz. Wir sind erst einmal vorbeigerauscht und mussten dann ein kleines Dreherle machen. 😉
Den Strand erreicht man über einen relativ langen Boardwalk. Der Weg hat sich aber auf jeden Fall gelohnt.
Playa de Cuesta Maneli
Die Playa de Cuesta Maneli liegt zwischen Matalascañas und Mazagón im Naturraum Doñana und gehört zum Naturdenkmal Acantilado del Asperillo. Der Weg zum Strand führt über einen rund 1,3 Kilometer langen Holzsteg durch die Dünenlandschaft. Am Ende wartet ein Aussichtspunkt hoch über dem Atlantik, von dem Treppen hinunter zum weitläufigen, naturbelassenen Strand führen.
Der Weg selbst ist schon ein Erlebnis: Die Dünen werden von einer erstaunlich widerstandsfähigen Vegetation besiedelt, die mit Wind, Trockenheit und dem ständig wandernden Sand zurechtkommen muss. Der heutige Holzsteg wurde nach dem verheerenden Brand von 2017 neu angelegt.
Am frühen Abend waren wir dann wieder zurück in Punta Umbría. Da wir heute mal nicht am Hotelbuffet essen wollten, hatten wir uns ein Strandrestaurant ausgesucht. Einen Tisch bekamen wir auch und bestellten eine Paella für zwei.
Als dann nach einer recht langen Wartezeit unsere Paella vor uns auf den Tisch gestellt wurde, waren wir im ersten Moment allerdings reichlich sprachlos. 😳
Seht selbst und findet den Fehler! 😉
Der unverschämte Kellner war doch tatsächlich so dreist, uns weismachen zu wollen, dass eine derart verkohlte Paella in dieser Region völlig normal wäre. Er erklärte uns das allen Ernstes, drehte sich um und wollte einfach gehen.
Ich musste ihm tatsächlich hinterherlaufen und ihm unmissverständlich klarmachen, dass wir dieses verkohlte Teil weder essen noch bezahlen würden. Letztendlich legte ich 10 € auf den Tresen und wir gingen.
So etwas ist uns in all den Jahren tatsächlich noch nie passiert. 😡
Als wir nach dieser Pleite, immer noch hungrig, aus dem sog. Strandrestaurant auf den Strand traten, wurden wir wenigstens mit diesem spektakulären Sonnenuntergang entschädigt. 🌅
Zum Abendessen sind wir dann doch reumütig zum schon sehr leckeren Hotel-Büfett zurückgekehrt.




















