Die Route - Nach Tagen aufgeteilt
16. Tag
Mittwoch, 15. Mai 2024 - Malaga - Frankfurt
Kein Abschie für immer
Auch heute lockte mich kurz vor 7:00 Uhr ein herrlicher Sonnenaufgang aus dem Bett. Daran könnte ich mich echt gewöhnen
… und an das Frühstück auf dem Balkon mit Blick auf den schönen Strand und das Meer sowieso. 😍
Die Koffer hatten wir bereits gestern Abend gepackt und so konnten wir heute Morgen unser letztes Frühstück auf dem schönen Sonnenbalkon noch einmal in vollen Zügen genießen.
Während des Frühstücks bekamen wir heute überraschenden Besuch. Eine ganze Horde Mönchssittiche hatte es sich in den Palmen vor unserem Zimmer gemütlich gemacht und veranstaltete dort ein herrliches Theater.
Da war ordentlich was los und unser Frühstück bekam eine ziemlich unterhaltsame Einlage!
Da wir unser schönes Domizil heute Morgen schon aufgeben mussten, aber erst gegen 15:00 Uhr zum Flughafen fahren wollten, gab uns unser Vermieter den Tipp, unser Gepäck bei Nannybag einzulagern. Der Anbieter hatte eine Gepäckaufbewahrungsstation ganz in der Nähe der Plaza de Toros La Malagueta, also sozusagen gleich um die Ecke. Was für eine praktische Lösung! Für etwa 5 € konnten wir unsere Koffer dort günstig unterstellen.
Da sich auch die Haltestelle des Flughafenbusses gleich in der Nähe befand, war das wirklich ein guter Tipp. So waren wir unser Gepäck los und konnten die letzten Stunden in Málaga noch unbeschwert genießen.
Nachdem wir unsere Koffer abgegeben hatten, spazierten wir ein letztes Mal an den schönen Strand. Leider hatten wir es gestern Nachmittag bzw. Abend versäumt, den Schriftzug zu fotografieren. So musste heute eben ein Gegenlichtfoto reichen. 😄
Auf dem Weg in die Innenstadt streiften wir eine kleine Parkanlage, in der es so früh im Jahr schon herrlich nach Buschrosen duftete. Kein Wunder, denn die blühten hier gerade um die Wette.
In der Mitte der Anlage ragte eine imposante Statue aus dem Grün heraus. Wie sich herausstellte, handelte es sich um das berühmte Monumento al Biznaguero, das Denkmal des Jasminverkäufers. Es erinnert an die traditionellen Blumenverkäufer Málagas, die sogenannte Biznagas anbieten. Das sind kleine, kunstvoll zusammengesteckte Sträußchen aus Jasminblüten.
Ehrlich gesagt, hatten wir den Knaben zunächst für einen Torero gehalten. Keine Ahnung, warum er so steil in den Himmel schaut.
Wenigstens duftete es hier nicht nach Jasmin. Den mag ich nämlich gar nicht!
Der Rest des Tages ist schnell erzählt.
Wir spazierten gemütlich Richtung Innenstadt. Ein richtiges Ziel hatten wir eigentlich nicht. Wir wollten uns einfach treiben lassen.
Was mich immer wieder erstaunt, ist, wie sauber Málaga ist und wie gepflegt der Boden in der Fußgängerzone aussieht. Hier sind weder Fahrräder noch Roller erlaubt, und man glaubt es kaum: Daran wird sich sogar gehalten!
Ja, an so viel Sauberkeit könnte ich mich wirklich gewöhnen. 😉
Auch heute begegneten uns wieder einige witzige und interessante Graffitis. Die meisten waren auf Rollläden gemalt. Oft hatte das Motiv etwas mit dem jeweiligen Laden zu tun, aber manchmal waren die Bilder auch einfach nur originell und sehenswert.
Anhand meiner heutigen Fotos lässt sich recht gut erkennen, dass wir ziemlich ziellos durch die Straßen gelaufen sind. Hauptsächlich habe ich interessante Fassaden fotografiert, aber auch viele Kirchen von innen. Denn wie wir zu unserem Erstaunen feststellen mussten, war heute der Tag der offenen Kirchen.
Dieses ziemlich unsortierte Sammelsurium an Fotos habe ich jetzt einfach mal in eine Slideshow gesteckt. Leider habe ich so wahllos geknipst, dass ich nicht mehr sagen kann, in welchen Kirchen wir uns überall aufgehalten haben. Imposant waren sie jedenfalls alle, wie so oft in katholisch geprägten Ländern. 😊

















Sorry für die nicht gerade exzellente Fotoauswahl. Vielleicht bietet sie gerade deshalb einen ungefilterten Einblick in die touristische Innenstadt von Málaga. 😉
Die letzten Stationen sind schnell erzählt: Zu Mittag gab es einen sehr leckeren Burger, gekrönt von einem Eis aus einer der berühmtesten und wirklich sehr leckeren Heladerías.
Danach noch ein letzter Blick auf den gepflegten Boden und
…¡Adiós, Málaga! Wir kommen bestimmt wieder! ❤️












